Die verführerische Mode

Schon seit der Antike tragen Frauen Unterwäsche, die ihre Reize vorteilhaft formen und verhüllen. Mit Bändern und Korsetts wurde die Figur perfektioniert, doch erst in der Renaissance wurde das Material edler.

Seitdem haben Dessous eine geschlossene Form, in den Jahrhunderten vorher waren Frauen unter ihren zahlreichen Röcken nackt. In der Romantik wurde die Unterwäsche immer feiner und aufwendiger, durch Spitzen, Stickereien und gehäkelte Muster. Je mehr Unterröcke eine Frau damals trug, desto höher war ihr Stand.

Um 1810 kamen Strumpfbänder und Korsett mit Strumpfhalter auf. Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Frau so eingeschnürt und verpackt, dass sie sich in voller Montur kaum bücken kann. Auf der Weltausstellung 1900 kann man schon Büstenhalter bewundern, doch sie werden nur unter dem Korsett getragen um den Busen einfach platt zu drücken. Nach dem ersten Weltkrieg sollten so wenige Rundungen wie möglich gezeigt werden.

Doch zwischen den beiden Weltkriegen kommt plötzlich ein neuer Trend aus Amerika: Die verführerische Frau zeigt endlich durch figurbetonte Unterwäsche weibliche Rundungen. In den 60er Jahren wird die Strumpfhose erfunden, die Unterwäsche besteht jetzt aus BH und Pantys, manchmal mit Strumpfhalter versehen.

In den 80er Jahren wird der String erfunden, seitdem gilt bei Dessous oft: Je weniger, desto besser. Der Dessous Klassiker schlechthin sind wohl Korsett und Strapse, die es heutzutage in fast unbegrenzten Variationen gibt. Manche Männer sehen gerne etwas mehr an einer Frau, manche etwas weniger, doch dem Reiz der Dessous erliegen sie alle: Wunderschön und figurbetont verpackt regen Dessous die Fantasie an und machen das Ausziehen noch aufregender.



Geschrieben vom Autor: alias SaMA
E-Mail Adresse:

Gelesen: 1645 · heute: 2 · zuletzt: 3. February 2012

Weitere Infos zum Artikel Autor: SaMA

Artkel mit verwandten Tags (Keywords, Suchbegriffe)
, , , ,
Ähnliche Artikel:
keine ähnlichen Artikel vorhanden

nach oben