Die Rückkehr des eBook
Ebooks sind elektronisches Bücher oder anders gesagt, Textdokumente die als Computerdateien gespeichert werden. Ebooks unterscheiden sich jedoch inhaltlich kaum von herkömmlichen Büchern.
Sie enthalten also keine Links oder Animation oder sonstige Interkativitäten, sondern sie bestehen aus einem Cover, Inhaltsverzeichnis, Seiten und Kapiteln wie ganz normale Bücher.
Häufig werden gedruckte Bücher auch zusätzlich als eBook herausgebracht. Ein Vorteil von einem eBook ist, dass man ganze Bibliotheken auf einem kleinen Speicherbaustein unterbringen kann und sie jederzeit auf einem beliebigen Computer, Handy oder Smartphone abrufen kann.
Außerdem können abertausende von Seiten innerhalb von Millisekunden automatisch durchsucht werden, so dass man sehr schnell nach gezielten Informationen recherchieren kann. Ebooks können außerdem mit so genannte Metatags angereichert werden. Metatags sind Informationen über die Inhalte, mit denen ein Dokument in einer Bibliothek oder im Internet leichter gefunden werden kann.
eBooks wurden schon in den frühen 80er Jahren erfunden. Das erste eBook war ein Vorlesungsscript eines amerikanischen Uni-Professors. Mit dem Aufkommen des Internets nahm auch die Verbreitung von eBooks zu. Ein regelrechter eBook-Boom blieb jedoch bisher aus.
Der Grund: Viele Menschen nehmen lieber ein richtiges Buch in die Hand, anstatt vor dem Bildschirm zu sitzen und zu lesen. Auch spezielle eBook-Lesegeräte konnten sich nicht wirklich durchsetzen und wurden wieder vom Markt genommen.
Mit dem Aufkommen moderner Handys und Smartphones erlebt auch das eBook wieder eine Renaissance. Diese Geräte verfügen über ein ausreichend großes Display um bequem lesen zu können und man hat sie sowieso immer dabei. Viele laden sich daher eine Auswahl an Literatur auf ihr Handy und können dann z.B. in der Bahn oder im Wartezimmer lesen und sich weiterbilden.
Geschrieben vom Autor: Hendrik Göbel alias Hendrik G.
E-Mail Adresse: info (at) ebookcheck.com
Gelesen: 1492 · heute: 2 · zuletzt: 8. February 2012
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