Das Tagesgeldkonto im Vergleich zum Sparbuch
Das Tagesgeld ist so ziemlich jedem ein Begriff. Die Banken verwenden es um Kunden anzulocken, da sie spezielle Konditionen hierfür vergeben. Im Allgemeinen versteht man unter einem Tagesgeld das gleiche wie ein Sparbuch, nur mit dem großen unterschied, daß man hierbei um einiges mehr an Zinsen für sein Geld bekommt.
Denn auf einem normalen Sparbuch ist die Rendite nicht gerade berauschend, mit seinem 1 % p.a. oder gar noch weniger. Durch diesen großen Zinsunterschied, erkennt der Kunde sofort die Vorteile eines solchen Tagesgeldkontos, denn hier macht er im vergleich zu einem normalen Sparbuch Gewinne, da bei einem normalen Sparbuch meinst nur die Inflation selbst abgedeckt werden kann.
Leider ist dieser Zustand (das die Inflation höher als die Zinsen auf dem Sparbuch sind), schon seit Jahren unverändert. Durch diesen Entwertungseffekt, nimmt die Kaufkraft, des Geldes auf dem normalen Sparbuch von Jahr zu Jahr stetig ab! Durch den höheren Zinsertrag auf dem Tagesgeldkonto, deckt der Kunde einerseits die Inflation ab und bildet zweitens Gewinne (die Kaufkraft des Geldes wird erhalten).
Diese höheren Zinserträge bekommt man quasi ohne irgendwelchen speziellen Bedingungen, im Vergleich zum normalen Sparbuch. Diese sind im Allgemeinen, die Verzinsung ab dem ersten Euro, tägliche Verfügbarkeit aufs gesamte Kapital, das einzige Manko bei manchen Banken ist die maximale Höhe der Kapitals, welche zwischen 20.000 und 500.000 euro liegen kann.
Sobald diese Grenze des Kapitals erreicht wurde, wird der normale Zinssatz auf das restliche Kapital vergeben. Die Banken unterscheiden sich auch beim Auszahlungszeitpunkt von den Zinsen. Deswegen sollte man sich vor der Entscheidung genauestens erkundigen.
Geschrieben vom Autor: Michael Hirtner alias MiHi
E-Mail Adresse: michael.hirtner (at) gmail.com
Gelesen: 1428 · heute: 2 · zuletzt: 8. February 2012
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