Bachblüten, Entdeckung der Sonnenmethode

Dr. Bach wartete auf einen herrlichen Sommertag, an dem keine Wolke, dass Licht und die Wärme der Sonne trüben würde, ging zu den ausgewählten Pflanzen, zupfte die schönsten Blüten vorsichtig ab und legte sie in eine kleine Glasschale gefüllt mit Wasser, bis die ganze Wasseroberfläche bedeckt war.

Er begann mit Agrimonia und erntete nach demselben Vorgehen noch die Wegwarte und das Eisenkraut. Die Blüten ließ er an der Erntestelle etwa vier Stunden lang stehen, bis die Blütenblätter anfingen zu welken. Dies war für Bach, in Bezug auf die Bachblüten der Hinweis, dass sie all ihre Energien in das Wasser abgegeben hatten. Das Wasser selbst war kristallklar und voller kleiner Bläschen.

Er nahm einen Grashalm, um nicht mit den Händen (einem menschlichen Element) das Ergebnis zu verfälschen, und entfernte die Blüten von der Wasseroberfläche. Er füllte die so entstandene Flüssigkeit in bereitgestellte Fläschchen ab, die er damit bis zur Hälfte füllte.

Die selbe Menge Weinbrand wurde hinzu gegeben, damit die Tinktur nicht trüb werden konnte, verflockte und somit konservierte er die Essenz und die Urtinktur der Bachblüten war geschaffen.

Kurze Zeit darauf gewann er so auch:

  • 4.Clematis (weiße Waldrebe)
  • 5.Centaury (Tausengüldenkraut)
  • 6.Ceratostigma Willmottiana (Bleiwurz)
  • 7.Scleranthus (Knäuel)

Die kommenden Wintermonate verbrachte Dr. Bach in Cromer, um mit seinen neun gefunden Pflanzenheilmittel den dortigen Leuten zu helfen. Im Frühling des Jahres 1931 setzte er seine Suche nach weiteren Heilpflanzen fort.

Er zog wieder aus Cromer fort und reiste erneut nach Wales und später nach Sussex. Dort fand er die Sumpfwasserfeder (Water Violet) und seine Reise führte ihn dann ins Themse-Tal und dort befasste er sich vermehrt mit Wasserpflanzen. Die Suche nach dem Herbstenzian fand erst Ende September 1931 in Oxfordshire seinen Erfolg. Nun hatte er elf seiner zwölf Heilmittel gefunden.

Da aber der Winter vor der Tür stand, kehrte er zurück nach Cromer, um dort wieder viele Patienten mit noch größerem Erfolg zu behandeln. Nach dem Winter gab
Bach den langen Bitten seiner Freunde und Patienten aus London nach und kehrte nach London zurück um wieder ein Praxis zu eröffnen. Er versuchte das Stadtleben für einige Monate zu ertragen.

In dieser Zeit suchte er Ausgleich und Regeneration in den Parks unter den Bäumen. Während dieser „Freistunden“, schrieb er das kleine Buch Free Thyself. Es erschien im Herbst 1932. Bereits nach 2 Monaten ertrug er das Stadtleben nicht mehr und machte sich auf seine zwölfte Heilpflanze zu finden.

Auf der Suche kam er wieder an dem Feld vorbei, wo er im Vorjahr den Herbstenzian gefunden hatte. Das Feld war über und über mit strahlend-gelben Blüten bedeckt. Die zwölfte und eine der wichtigsten Bachblüten war gefunden – das Sonnenröschen (Rock Rose).

Alle zusammen bildeten 12 Heiler, die er den 12 gefunden Seelenzuständen zuordnete.

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Geschrieben vom Autor: alias goatix
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Gelesen: 1004 · heute: 2 · zuletzt: 5. September 2010

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