Textiler Siebdruck
Textilprint ist die ständige Anbringung von Motivideen auf textilem Medium. Die Variabilität der Textildrucktechnik reicht von Druckflächen eines regulären T-Shirts (ca. DIN A4) bis zu haushohen Einzelstücken, die schonmal 5 Etagen hoch sein können.
Im Textilveredelungs Bereich und speziell im Fashionbereich hat man eine spektrumsreiche Range an passenden Drucktechniken. Der Vorreiter und an Qualität kaum zu übertreffendes Druckverfahren im Textilprint ist wohl ohne Zweifel der Siebdruck auf Textil, bei dem größe Stückmengen preisgünstig maschinell oder im Handbetrieb produziert werden können.
In diesem Zusammenhang wird eine siebartiges Netz so chemisch bearbeitet, dass es nur an den Bereichen farbdurchlässig ist, wo später die Tönung im Motivkonzept zu sehen sein soll. Der Prozess ist in der Regel sehr einfach und sehr hoch entwickelt. Der größteil aller Anfragen im Textilveredelungs Bereich wird sehr wahrscheinlich im bereits definierten Verfahren beauftragt.
Neben dem Siebdruck gibt es noch eine ganze Serie anderer Methode für den Druck auf Textilien. Die meisten haben sich ihre Berechtigung in der kostengünstigen Herstellung von Kleinserien für z.B. Abi-T-Shirts gesucht und gefunden.
Der Flexdruck neben Sublimation und digitalem Direktdruck, ermöglichen die effektive Produktion von Einzelstücken. Diese beiden Verfahren erlauben die Herstellung von Unikaten in der Preisklasse unter 20 Euro, während hier beim Siebdruck kosten von über 50 Euro für Einzelaufträge entstehen würden.
Dadurch ist beim Druck auf Textil vor allem die Anzahl der Druckvorgänge entscheidendes Argument für die Entscheidung des richtigen Verfahrens. Aber auch die Motivvorgabe ist definierendes Ausschlussmerkmal für den richtigen Prozess.
Detailschwangere Designs mit filigranen Einzelheiten können fast nur im Siebdruck erschaffen werden, während einfach umrissene Motive mit klar umrissenen Linien und wenigen Finessen auch im Flexdruck geschaffen werden können. Man kann pimaldaumen sagen, je einfacher ein Motiv und je weniger Farben, desto kleiner ist die Anzahl der benötigten Druckvorgänge für eine effektive Produktionsmenge.
Geschrieben vom Autor: Steffen Remmler alias jo.scraper
E-Mail Adresse: jo.scraper (at) googlemail.com
Gelesen: 1591 · heute: 2 · zuletzt: 8. February 2012
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