Namensbedeutung
Namen haben generell immer eine Bedeutung, auch wenn diese teilweise über die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten sein kann. Vornamen (auch Rufnamen genannt) sind oft aus Wortteilen zusammen gesetzt, so lässt beispielsweise die Namensbedeutung germanischer Namen einfach nachvollziehen:
Beispielsweise: Ekka (germanisch für Spitze/Ecke) und -hart (germanisch für hart/streng)
Zusammen bilden sie den Namen „Eckhart“ die Namensbedeutung wäre in diesem Fall also „der Harte“ „der Strenge“ - spekulativ auch „Spitz(züngig)“ oder „aneckend“.
Neben der Namensbedeutung lässt sich vom Namen auch seine Herkunft ablesen, so wurden ab dem 12 Jahrhundert mit Vorliebe Namen aus dem neuen Testament ausgewählt und verfremdet.
So leiteten sich beispielsweise unzählige Namen von Johannes ab, der ursprünglich hebräisch ist und “Jahwe ist gnädig” bedeutet. Beispiele der Namensänderung: Hannes, Johann, Henning, Hans, Henko, John, Evan, Jack, Janus …
Dagegen stammen Weibliche Vornamen wie Jennifer, Jessica und Stan meist aus England, bzw. haben keltischen Ursprung. Jennifer bedeutet soviel wie “die Weiche” “die Blonde”.
Bei- und Nachnamen gibt es erst seid dem 12 Jahrhundert, und hatten oft mit Erscheinung, Wohnort oder Beruf des Namensträger zu tun. Beispielsweise als Beiname: „Hans der Schmied“.
Aus diesen Beinamen entwickelten sich Familiennamen, welche amtlich verbindlich waren/und sind und des Weiteren an die Kinder vererbbar. Heute sagen Familiennamen kaum noch etwas über deren Träger aus und haben daher keine auf die Person zutreffende Namensbedeutung.
Geschrieben vom Autor: Silvia Kühn alias SK
E-Mail Adresse: kuehn (at) trendmile.com
Gelesen: 4845 · heute: 2 · zuletzt: 8. September 2010
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