Gaschromatographie - Was sind die Vorteile?
Die Chromatographie ist ein Verfahren, das die Auftrennung von Stoffgemischen in ihre Bestandteile ermöglicht. Zur Analyse von Stoffgemischen sind Chromatographieverfahren deshalb unverzichtbar. Die Gaschromatographie ist nur ein Verfahren, innerhalb der Chromatographie. Hier wird als mobile Phase ein Inertgas (Trägergas) benutzt. Eine mit einem bestimmten Material beschichtete Röhre (auch Säule genannt), dient als stationäre Phase.
Die Gaschromatographie ist ein wichtiges Analyseverfahren in der Medizin, Biologie, Lebensmittelchemie, Umweltanalytik und in der organischen Chemie. Krimifreunde kennen den Gaschromatographen auch aus den Forensischen Untersuchungsmethoden.
Nur Stoffe die verdampfbar oder in verdampfbare Verbindungen überführbar sind, können mit der Gaschromatographie analysiert werden.
Gaschromatographen sind recht kompakt und benötigen im Labor dadurch nicht viel Platz. Zum Analysegerät kommt noch die benötigte Gasflasche.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sehr geringe Substanzmengen durch die Kombination mit einem Massenspektrometer nachgewiesen werden können. Durch die Kombination von einem Gaschromatographen und einem Massenspektrometer kann auch Strukturaufklärung betrieben werden. So kann also der genaue Aufbau der Moleküle, in einer Substanz bestimmt werden.
Die Benutzung des Gaschromatographen ist meist einfach, da viele Details oft schon abgespeichert sind. So benötigen Anwender, oft kein spezielles Wissen über die Gaschromatographie. Neue Mitarbeiter können damit schnell in die Bedienung der Geräte eingewiesen werden.
Die Analyse mit Gaschromatographen ist im Gegensatz zu vielen älteren Analysemethoden (z.B. Fettbestimmung in der Lebensmittelindustrie) zeitsparender und einfacher.
Geschrieben vom Autor: Christian Müller alias himself
E-Mail Adresse: himself (at) seofreak.de
Gelesen: 6695 · heute: 2 · zuletzt: 8. February 2012
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