Das Kaminholz für wohlige Wärme
Vielen werden die Nachrichten in diesen Tagen nicht gefallen, denn die Medien berichten täglich über die schlechten Nachrichten aus den Kreisen der Energieversorger. Hohe Preise, scheinbar willkürlich festgesetzt, und in ihrer Höhe für den Verbraucher nicht nachvollziehbar, werden angesetzt.
Viele haben sich einen Ofen oder Kamin über die Jahre angeschafft, und sich somit Wohnkultur geschaffen und um ein wenig unabhängiger von den Preissteigerungen der Energieversorger zu sein.
So selbstverständlich und einfach auch der einfache Griff zum Thermostaten der Zentralheizung ist - die Wärme und Atmosphäre eines lodernden Feuers bleibt wohl unerreicht. Gerade im Herbst reicht diese Kaminwärme oftmals aus, das gesamte Haus zu beheizen.
Das besondere am Kaminholz ist, dass es in den seltensten Fällen einfach so gekauft wird. Der eingefleischte Kaminofen Besitzer wird stets darauf achten selbst Hand anzulegen um das benötigte Kaminholz mit eigenen Händen aus dem Waldstück zu holen.
Und so wärmt das Kaminholz denn gleich mehrfach. Es gilt, geeignetes Kaminholz auszuwählen, normalerweise mit der Unterstützung des Forstamtes. Nach dem schlagen und Sägen beginnt die Arbeit zu Hause. Das Kaminholz will in handliche Stücke gesägt und gestapelt werden, um mindestens nächsten zwei jahre den dringend erforderlichen Grad der Trocknung zu erreichen, denn frisch geschlagenes Brennholz würde den Kamin eventuell schädigen, die Umwelt belasten und letztendlich auch nicht den gewünschten Heizwert erreichen.
Ist dann der Winter gekommen, heißt es: ins Haus tragen - selbst bei den tiefsten Temperaturen wird es einem richtig warm beim tragen. Spätestens wenn es dunkel wird, hat sich die ganze Mühe belohnt.
Nun kann man es sich Bequem vor dem Kamin machen und die angenehme Wärme und das prasseln des Feuers geniessen.
Geschrieben vom Autor: alias Marc Fichte
E-Mail Adresse: marc.fichte (at) dainfo.de
Gelesen: 2710 · heute: 3 · zuletzt: 7. February 2012
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